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Maria Magdalena Kirche Vilmnitz
 
Die Kirche zu Vilmnitz trägt den Namen von Maria Magdalena. Sie hat damit eine Namenspatronin, die zu den bedeutensten Frauen des Neuen Testaments gehört. Im Jahre 1999 konnte die Kirche Maria Magdalena zu Vilmnitz auf eine 750 jährige Geschichte zurückblicken. Die erste schriftliche Erwähnung des Kirchdorfes Vilmnitz liegt mit einer Urkunde vom 17. Mai 1249 vor. Ansonsten spielte die Dorfkirche des Ortes Vilmnitz nie eine große Rolle in der Literatur. Eine mögliche Begründung hierfür liefert der schwedische Naturforscher Emanuel von Swedenborg Anfang des 18. Jahrhunderts mit folgender Aussage:

Die Kirche ist innerhalb des Menschen, nicht außerhalb.

Die Bescheidenheit der Vilmnitzer war wohl Grund dafür, dass ihre Kirche im wahrsten Sinne des Wortes "im Dorf blieb", denn dort brauchten sie ihren Gottesdienst, ihr Gespräch mit dem Pastor und den kleinen oder großen Tratsch in den Bankreihen der Kirche.

  
Die Vilmnitzer Kirche darf sich rühmen, als erste unter den Kirchen Rügens eine Orgel gehabt zu haben, die sehr wahrscheinlich schon vor 1640 erbaut worden war. Der Name des Erbauers ist nicht überliefert, wohl aber ihre Diposition.

Bereits 1863 war diese Orgel nur noch in beschränktem Maße bespielbar. Die Orgel, die jetzt auf der Westempore der Vilmnitzer Kirche steht, wurde 1866 von dem Stralsunder Orgelbaumeister Friedrich Albert Mehmel erbaut.

Sie ist hinsichtlich der Anzahl der Register nur etwa halb so groß wie ihre Vorgängerin, weist aber eine überraschende Klangfülle auf und läßt eine erstaunliche Klangdifferenzierung zu.

Die kurzen Textauszüge sind der Festschrift "750 Jahr Kirche zu Vilmnitz" entnommen. Die Festschrift und die "Chronik zu Vilmnitz 1249 - 1999" sind über das Pfarramt Vilmnitz  zu beziehen.

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