02. Februar 2012- Neue Ausstellung in der Susanne Burmester Galerie

 

24. November 2011 - Neue Ausstellung in der Susanne Burmester Galerie

 

AUSZEICHNUNG | Künstler der Galerie & Gäste / Zeichnung, Objekt und Arbeiten auf Papier / Eröffnung Sonnabend, 3. Dezember 2011, 18 bis 21 Uhr / Ausstellung 4. Dezember 2011 bis 29. Januar 2012 / Rückblick auf 5 Jahre Galerietätigkeit auf Rügen / 17 Künstler aus ganz Deutschland / Pastellzeichnungen von Helmut Senf aus den 1960er Jahren

 

MaximiliansordenInsel Rügen – Mit ihrer nächsten Ausstellung unternimmt Susanne Burmester Galerie eine Sicht auf Künstler ihres Programms und Gäste anhand von Arbeiten auf und mit Papier. Unter dem Titel „Auszeichnung“ werden 17 künstlerische Positionen vorgestellt: die klassische Zeichnung ist ebenso dabei, wie Fotografie, Video, Objekte aus Papier sowie Malerei, die Papier als Malgrund nutzt und Video.

 

Titelgebend für die Ausstellung waren die „Orden“ des Hamburger Künstlers Markus Lohmann. Er sammelt dicke Schichten übereinandergeklebter Plakate im Stadtraum ein und fertigt Objekte daraus. Die lockere Zusammenstellung unterschiedlicher Handschriften und Haltungen sucht kein vereinheitlichendes Thema, sondern die spannungsreiche Konfrontation der Künstlerpersönlichkeiten.

 

Damit blickt die Ausstellung auch auf 5 Jahre Galerietätigkeit zurück. Eine spannende Gegenüberstellung mit den Künstlern einer jüngeren Generation, unternimmt die Ausstellung mit Pastellzeichnungen von Helmut Senf, die dieser als, knapp 30-jähriger in den frühen 1960er Jahren geschaffen hat.

 

Die Ausstellung ist bis zum 29. Januar immer Mittwoch bis Sonnabend von 12 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen. An den Weihnachtsfeiertagen sowie Sylvester und Neujahr ist die Galerie nach Vereinbarung geöffnet.

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

 

Nándor Angstenberger | Britta Bogers | Heiner Blumenthal | Martin Durham | Jürgen Eisenacher | Christel Fetzer | Dorothea Goldschmidt | Gunilla Jähnichen | Nancy Jahns | Annette Kuhl | Markus Lohmann | Ulrike Mundt | Katja Musenberg | Sara Pfrommer | Volker Renner | Helmut Senf | Markus Willeke

 

Die Susanne Burmester Galerie (vormals The Coop Galerie) vertritt seit November 2006 aktuelle Kunst von Künstlern aus Deutschland und Europa auf der Ostseeinsel Rügen. Seit 2011 stellt sie zwei Mal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, Künstler der Galerie gemeinsam mit einem Gastkünstler in ihrem temporären Showroom in Berlin-Mitte vor.

 

Bild: Markus Lohmann, Maximiliansorden, 2011, Décollage, Papierschnitt

 

21. November 2011 - Holzschnitte und Glasbilder von Hans Studer in der Orangerie Putbus

Insel Rügen - Werke des Künstlers Hanns Studer, Jahrgang 1920, sind noch bis zum 14. Januar 2012 in der Orangerie in Putbus zu sehen. Gezeigte Arbeiten sind Holzschnitte, Glasbilder und großformatige, farbenprächtige und facettenreichen Entwürfe für Kirchenfenster, die im Original in der Schweizer Alpenstadt Chur zu sehen sind. Seine Fenster fanden in der Regula-Kirche einen würdigen Platz neben einem aus Fresko von 1504 an der Nordwand.

Neben Studers Kunstwerken sind in der oberen Etage der Orangerie Werke aus der Sammlung der KulturStiftung Rügen zu sehen.

Öffnungszeiten: dienstags bis sonnabends von 11 bis 17 Uhr.

Sonntags wird Hanns Studer von 14 bis 15 Uhr in den Ausstellungsräumen mit interessierten Besuchern über seine Arbeiten sprechen.

 

6. August 2011 - Marstall Putbus  Ausstellung “Barocke Bühnentechnik in Europa” in Putbus eröffnet

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Insel Rügen – Im Putbusser Marstall wurde heute Nachmittag die Ausstellung “Barocke Bühnentechnik in Europa” eröffnet. Die Ausstellung ist in der Zeit von Samstag, 06. August – Samstag, 10. September 2011, täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung setzt sich zum Ziel, die barocke Bühnentechnik wieder lebendig werden zu lassen, die leider nur noch an wenigen Bühnen in Europa erhalten ist.

Sie präsentiert Modelle, die dem Besucher den Zauber barocker Bühnentechnik und die barocke Aufführungspraxis vermitteln.

Die Ausstellung bleibt aber nicht bei der glänzenden Außenseite des barocken Theaterlebens stehen, sondern fragt nach den Hintergründen.

Das Weltbild der Epoche und die transzendentale Bedeutung der Metapher von der „Welt als Bühne“ stehen ebenso im Mittelpunkt wie die sozialen Belastungen, die die Opern- und Schauspielbegeisterung der Fürstenhäuser den Untertanen auferlegte.

Am Beispiel des Bayreuther Hofes, unter der Markgräfin Wilhelmine ein Kulturzentrum von europäischem Rang, gibt die Ausstellung Einblicke in die Entwicklung des barocken Theaterlebens sowie in die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Hintergründe.

 

 

 

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06. Juli 2011 Neue Ausstellung in der Susanne Burmester Galerie

Eröffnung Sonnabend, 30. Juli 2011, 17 bis 20 Uhr – Ausstellung 31. Juli bis 17. September 2011

burmester_jaehnichenInsel Rügen – In ihrer nächsten Ausstellung zeigt Susanne Burmester Galerie neueste Werke von Gunilla Jähnichen. Die Malerin nutzt mit Hingabe europäische Bildtraditionen für ihre präzise kalkulierten Werke und mischt sie unbefangen mit Manga, Comic und Fantasy.

Vermeintlich bekannte Bilderwelten ziehen den Betrachter in einen Rezeptionsvorgang hinein, der geradewegs ins Ungewisse führt. Ihre Figuren reagieren auf drohendes Unheil mit Reglosigkeit, die naive Idylle wird durch düstere Abgründe bedroht.

In den aktuellen Werken, die hier erstmals vorgestellt werden, infiziert die abstrakte Form zunehmend die unschuldige Erzählfreude der Bilder und konfrontiert das typisierte Personal mit undefinierbaren Substanzen reiner Malerei.

Die Künstlerin wurde 1972 in Stade geboren. Sie hat an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg (bei Stanley Brouwn und Werner Büttner) studiert und lebt und arbeitet seit 2011 in Berlin.

2010 hat die Kunsthalle Gießen ihr eine umfassende Werkschau ausgerichtet, ihre Serie „Famous Blue Raincoat“ wurde außerdem in der Bugno Art Galerie in Venedig gezeigt.

Auch zu der Gruppenschau „Hot Spot Berlin“ 2011 im Georg Kolbe Museum Berlin war sie eingeladen. Ihre Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen, u.a. in der Sammlung Julia Stoschek/Düsseldorf und SØR Rusche/ Oelde.

Die Ausstellung ist bis zum 17. September Mittwoch bis Sonnabend von 12 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen. (Vom 10 – 16. August bleibt die Galerie geschlossen).

Bildtitel: Gunilla Jähnichen, Ohne Titel, 2011, Öl auf Leinwand, 60 x 60 cm, Courtesy Susanne Burmester Galerie/ © VG-Bildkunst;

06. Juli 2011 Malerei und Grafik von Käthe und Juliane Ebner in der Orangerie Putbus

Insel Rügen – In enger Kooperation mit der Galerie des Landkreises zeigt die KulturStiftung Rügen in allen Räumen der Orangerie Putbus vom 10. Juli bis zum 15. August 2011 Arbeiten der aus Stralsund gebürtigen Geschwister Käthe und Juliane Ebner.

kebnerKäthe Ebner wurde 1967 in Stralsund geboren. Sie arbeitete nach dem Abitur in den Werkstätten des Theaters Stralsund, als Restaurierungsgehilfin und machte danach ein Praktikum in den Druckwerkstätten der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald.

Von 1987 bis 1992 studierte sie Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. 1992/93 war sie Meisterschülerin bei Dieter Gantz an der Kunsthochschule und arbeitete nach einem Auslandsstipendium des DAAD in Italien und Irland ab 1995 freischaffend in Berlin. Dort verunglückte sie 1995 tödlich.

Käthe Ebner hinterließ – trotz der ihr verbliebenen kurzen Schaffenszeit – ein beeindruckendes Werk. „Die Motive Landschaften und Wasser spielen in ihren Werken eine große Rolle. Eindrücke aus der Heimat und von Reisen inspirierten sie nicht nur zu stimmungsvollen Landschaften in der Malerei, auf Aquarellen, in Zeichnungen und Grafiken.

Das Thema Überlagerung setzte sie in sensiblen, technisch meisterhaften Druckgrafiken um. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine Frische und Zeitlosigkeit aus, als seien sie eben erst entstanden.“ (Kunstsammlung Neubrandenburg)

jebnerDie heute in Berlin lebende und arbeitende Künstlerin Juliane Ebner machte nach einem Musikstudium in Dresden an der Kieler Muthesius-Kunsthochschule ihr Diplom. In ihrem Zyklus „Höhere Dichte“ beutet sie das unerschöpfliche Bildreservoir des Alltags, der Kunstgeschichte und der Medien aus. Mit ihren Folienbildern zeigt Juliane Ebner Oberflächen und geht buchstäblich darunter.

In unwirklichen Farbräumen erscheinen Figuren, die sich, Zitaten der Pressefotografie, der Ikonografie und der Kunstgeschichte entstammend, in mehrschichtigen Erzählsträngen neu zusammenfinden. Traumartig gemischte Szenen von Bekanntem und Vergessenem, von Ahnung, Erinnerung und Gegenwart verschmelzen und werden zu einem künstlerischen Bericht über das Menschenmögliche. Spuren der Zeit- und der Individualgeschichte, des echten Lebens und dessen medialer Spiegelung werden verwoben zu Existenzlandschaften des Menschlichen.

In einem eigens angelegten Bildarchiv dienen Fotos als Gedächtnis und als Anregung zum Malen, wobei dieser Prozess bei ihr nie weich, gar subtil kultiviert vonstatten geht, sondern sichtlich rhythmisch, ruppig, spritzig, irgendwie aufstörend und damit jegliche Behaglichkeit tilgend. Sie sind vielmehr ein Blick auf und hinter die Selbstreverenz unserer Gesellschaft.

Die Ausstellung wird am Sonnabend, dem 9. Juli um 17.00 Uhr eröffnet.

Zur Ausstellungseröffnung spricht Ingeborg Ruthe aus Berlin. Zur Ausstellung erscheint ein zweiteiliger Katalog.

 

16. Juni 2011 - Ausstellung in der Landkreis-Galerie Rügen

„VERLOREN UND GEFUNDEN – THOMAS ZIEGLER – MALEREI“ / ORANGERIE PUTBUS, 28.05. – 3.07.2011, DI – SO 11 – 18 UHR / Galeriegespräch: Sa, 25. Juni, 17 Uhr

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Insel Rügen – Die Galerie des Landkreises und die Kulturstiftung Rügen zeigen noch bis einschließlich 3. Juli über 70 Bilder des Malers Thomas Ziegler.

 

Die Ausstellung ist klar strukturiert: 1. Abteilung (Erdgeschoß) – 7 Bilder aus der Endphase der DDR, die Ziegler zwischen 1986 und 1990 gemalt hatte. Im Mittelpunkt der ersten Abteilung – der Perestroika-Vierteiler „Sowjetische Soldaten 1987“.

 

Die interessante, zwiespältige Geschichte dieses Bildes wird in der Ausstellung und im dazugehörigen Katalog ausführlich dokumentiert. Alle Bilder dieser ersten Abteilung, auch der Perestroika-Vierteiler, sind dem klassischen Surrealismus zuzuordnen, gemalt mit dem how know der Leipziger Schule.

 

2. Abteilung – über 60 meist großformatige Arbeiten, die zwischen 1995 und 2007 auf Rügen entstanden sind. Diese Bilder haben einen philosophisch-kontemplativen touch. Kontemplation, d.h. Betrachtung, sich versenken.

 

Ziegler schreibt dazu im Katalog: „Meine Rügener Bilder sind Anmutungen von Landschaften, etwas, das zwischen Illusion und Abstraktion liegt. Bei diesen Arbeiten habe ich mich bemüht, die Illustration von Begriffen so weit wie möglich zu vermeiden. Dabei geht es um Teich, Garten, Küste, Bodden, also um einfache Sachen, die sich entdecken lassen“. Und sie lassen sich entdecken! Voraussetzung ist allerdings: Die Vorurteile, auch die Erwartung von niedlichen Sujetbildern, müssen an der Garderobe abgegeben werden. Diese, wie Ziegler sie nennt „Anmutungen von Landschaften“ sind mit einer ungeheuren Intensität gemalt und markieren seinen Weg in einer eigenen surrealistischen Bildrealität, die teilweise mit Bildsprachelementen aus dem abstrakten Expressionismus formuliert worden ist.

 

steilkueste-copyMan muß das gesehen haben, wie sich Zieglers Bilder, besonders die Rügen-Bilder und die Orangerie mögen: Wie lange Sichtachsen interessante Blickwinkel ermöglichen, wie sich die Intensität der Arbeiten in den Kabinetträumen und besonders im hinteren Turm steigert.

 

Und wie im achteckigen, hohen Turm sechs Großformate einen atemberaubenden Reigen tanzen, ohne sich dabei auf die Füße zu treten.

 

Der interessierte Beobachter der Kunstszene in Mecklenburg-Vorpommern wird sicher schon bemerkt haben, dass parallel zur Ausstellung „verloren und gefunden“ in der Putbuser Orangerie, in Schwerin im Schleswig-Holstein- Haus, die 21. Kunstschau des Künstlerbundes MV zu sehen ist – „lost + found“. Dort zeigt Ziegler Bilder, die 2009-2010 gemalt wurden.

Diese Arbeiten und die in der Orangerie stehen in einem interessanten reflexiven Zusammenhang.

 

Empfehlenswert, der Katalog zur Ausstellung in der Orangerie Putbus, „verloren und gefunden“. Orangerie Putbus, Alleestr. 35, 18581 Putbus, Tel/Fax 038301 889797

 

 

 

Bild 01: Seerosenteich, 1999, Mischtechnik auf Leinwand, 150 x 160 cm

Bild 02: Steilküste, 2003, Mischtechnik auf Leinwand, 160 x 150 cm

 

01. Juni 2011 - Neue Ausstellung in der Susanne Burmester Galerie

Sara Pfrommer PASSAGE - Performative Videos, Zeichnung, Collage

Eröffnung Sonnabend, 11. Juni 2011, 17 bis 20 Uhr, Ausstellung 12. Juni bis 16. Juli 2011

Während Susanne Burmester Galerie im Mai ihre erste Gastausstellung bei Berliner Kooperationspartnern durchführte, hat Sara Pfrommer die Bergener Räume als Studio genutzt. Sie war mit der Videokamera in und um Bergen unterwegs, hat dabei u.a. die Kormorankolonie am Nonnensee gefilmt und ist bei Nacht durch den Rugard gewandert. Als Gast der Galerie hat sie sich bewusst dem Ort und seinen Bedingungen ausgesetzt, um neue Impulse für ihre künstlerische Arbeit zu gewinnen.

Was von ihr gefilmt wurde, erscheint nur selten unmittelbar in der fertigen Arbeit. Vielmehr nutzt die Künstlerin es für eine experimentelle Auseinandersetzung im Studio. Stets tritt sie auch selber auf, oft filmt sie sich bei einer wiederholten Handlung und ergänzt mit Soundmaterial, das sie z. B. im Internet findet. Die Macht der bildaufzeichnenden Maschine über sein Subjekt, sucht sie zu ergründen und erkundet dabei den Bereich, wo Subjekt und Objekt sich annähern und die Machtverhältnisse sich umkehren können. Zu der Videoarbeit SHOT hat sie sich selber im dunklen Raum gefilmt, während sie mit Blitzlicht fotografiert wurde. Nicht das Foto, sondern ein bestimmter Filmausschnitt bildet nun die Arbeit:

Verlangsamt gezeigt, erschien ein Moment der Dämmerung, in dem schemenhaft ihre Gestalt auftaucht, während der Zeitauslöser der Fotokamera sich in den Klang eines tiefen Gongs verwandelt hat. Sara Pfrommer wurde 1980 in Mutlangen geboren, sie hat an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, an der Akademia Sztuk Pienknych in Warschau und an der Academy of Fine Arts Helsinki bei Eija-Liisa Ahtila studiert. Sie ist Meisterschülerin von Monika Brandmeier und lebt und arbeitet in Berlin.

2010 erhielt sie den Robert-Sterl-Preis der Sammelstiftungen des Bezirkes Dresden. Im Herbst ist sie zu einer Einzelausstellung in die Kunsthalle Göppingen eingeladen. Die Ausstellung zeigt performative Videoarbeiten, Zeichnungen und grafisch überarbeitete Fotografien.

Bildtitel: Sara Pfrommer, Shot, 2009, Video, 3:14 min (Videostill)

Seit 1. Juni heißt sie Susanne Burmester Galerie. Als „The Coop Galerie vertrat sie seit November 2006 aktuelle Kunst von Künstlern aus Deutschland und Europa auf der Ostseeinsel Rügen. Auch im Oktober wird sie wieder 3 Wochen lang bei „into“ in der Ackerstraße 165 in Berlin-Mitte zu Gast sein. Dort präsentiert sie persönlich neue Werke einer Künstlerin der Galerie und eines Gastes.

12.. April 2011 - Neue Ausstellung in der Landkreis-Galerie Rügen

03. März 2011 - Neue Ausstellung in der Landkreis-Galerie Rügen

»Fotografien von Toomas Kokovkin und Ausstellungsplakate in der Orangerie«

TX_09_06_F8740_WInsel Rügen – Mit zwei Ausstellungen in einem Haus beginnt die KulturStiftung Rügen ihre Arbeit im Monat März als neuer Betreiber der Orangerie Putbus.

Für die Galerie des Landkreises werden ab 5. März 2011 Fotografien des 1960 in St. Petersburg geborenen und überwiegend in Estland – auf der Ostseeinsel Hiiumaa – lebenden Fotografen und Geografen Toomas Kokovkin ausgestellt sowie in den weiteren Kabinetträumen des Hauses diverse Ausstellungsplakate aus der Sammlung der KulturStiftung.

Als Geograf hat Toomas Kokovkin früher viele Fotos auf seinen Reisen und bei Außeneinsätzen gemacht. Kokovkin: »Ich dachte, alles über die grundlegenden Techniken zu wissen. Mit der Zeit erkannte ich jedoch, dass da etwas sehr wichtiges war, was ich mit meinen Fotos nicht einfangen konnte. War es ein Moment, eine Emotion, eine Geste, eine Stimmung oder etwas anderes, nicht greifbares, oder etwas, dass ich nicht benennen konnte? Ich weiß, dass ich früher zu sehr an Worten und ihren Bedeutungen hing, und erst die Fotografie gab mir diese neue Dimension, die wortlose Kommunikation. Ich erkannte, dass ich mit meinen Fotografien Dinge erklären konnte, ohne sie benennen zu müssen, ohne Worte zu benutzen. Ich glaube, dass mich diese Erkenntnis der wirklichen Fotografie näher gebracht hat.“

Über 30 Fotografien von Toomas Kokovkin werden ausgestellt, ergänzt durch eine Auswahl zum Teil originalgrafischer Plakate von Ausstellungen der Galerie des Landkreises, der KulturStiftung Rügen und der Orangerie Putbus, die aus der Sammlung der KulturStiftung stammen und bedeutsame Ausstellungsaktivitäten seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an verschiedenen Ausstellungsorten auf Rügen belegen.

Zur Ausstellungseröffnung am 5. März um 15.30 Uhr spricht die Landrätin des Landkreises Rügen Kerstin Kassner. Eine Einführung zu Arbeiten von Toomas Kokovkin gibt der Binzer Fotograf Lutz Grünke.

Die Ausstellung selbst kann ab 8. März besichtigt werden, jeweils dienstags bis sonnabends, von 11 Uhr bis 17 Uhr.

Eine Führung durch die Ausstellung ist für den 19. März ab 15.30 Uhr vorgesehen.

14. Januar 2011 - Neue Ausstellung in der Landkreis-Galerie Rügen

Insel Rügen – Die KulturStiftung Rügen, so ist es seit dem 5. November 2010 aktenkundig, wird für zunächst fünf Jahre als Mieter in dem Gebäude aktiv werden, das der Stadt Putbus gehört und sich Orangerie nennt. Seit den 70er Jahren konnte sich die Orangerie Putbus als »Künstlerisches Ausstellungszentrum der Insel Rügen« etablieren, mit einer nicht nur regional bedeutsamen Ausstrahlung in kulturpolitisch schwieriger Zeit. Nach der Wende setzte der Kunstverein bis Mitte der 90er Jahre Ausstellungsakzente, danach die Stadt Putbus in Eigenregie. Seit 2009 war die Orangerie Domizil der »Galerie des Landkreises«, die durch den Kunstverein zu einer wichtigen Adresse für die Vermittlung aktueller Positionen der Gegenwartskunst wurde.

Die KulturStiftung wird im Sinne seines Gründers Hans Marquardt (1920-2004), des ehemaligen Verlagschefs von Reclam Leipzig, eine ausgewogene Ausstellungsprogrammatik verfolgen, ausgehend von der klassischen Moderne, über bedeutsame Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart bis hin zu wichtigen Vertretern des regionalen Kunstschaffens, wobei eigene Ausstellungen aus dem Sammlungsfundus der KulturStiftung und der durch sie vertretenen Künstler eine Rolle spielen, aber auch Positionen, die von der Galerie des Landkreises Rügen seit 1995 bis heute vertreten worden sind.

Mit der ersten Ausstellung in der Orangerie unter Federführung der KulturStiftung werden ausgewählte »Werke aus der Sammlung« in allen Ausstellungsräumen ausgestellt, wobei die Genres Zeichnung, Malerei, Grafik, Plastik und Fotografie Berücksichtigung finden. Man möge sich nach Putbus, der vielleicht doch wieder Kulturhauptstadt Rügens aufmachen, Kunst schauen und Kunst genießen, große Namen entdecken und sich mit Werken vielleicht noch unbekannter Künstlerpersönlichkeiten auseinandersetzen.

Die Ausstellung wird am Sonnabend, dem 22. Januar um 15.30 Uhr eröffnet und kann bis zum 27. Februar weiter in Augenschein genommen werden.

Zur Ausstellungseröffnung sprechen Kerstin Kassner als Landrätin der Landkreises Rügen, Harald Burwitz als Bürgermeister der Stadt Putbus sowie Herbert Ostermoor als Vorstandsvorsitzender der KulturStiftung Rügen. Den musikalischen Part der Vernissage bestreiten Jorinde und Cornelius Jelen.