Neue Ausstellung mit Stahlplastik & Metallbildern von Bernard Misgajski
Eröffnung 10. Juli um 17 Uhr
Bernard Misgajski, STAHLWERKAusstellungsdauer
11. Juli bis 29. August 2010 Galerie des Landkreises
Insel Rügen – In ihrer nächsten Ausstellung stellt die Galerie des Landkreises den Rügener Künstler Bernard Misgajski vor. In Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung Rügen wurde eine umfassende Werkschau des 1950 geborenen und vielseitig tätigen Künstlers realisiert. In den vergangenen Jahre hat Bernard Misgajski seinen „Kunstort Alte Wassermühle“ in Wreechen bei Putbus zu einem wichtigen Standort zeitgenössischen Kunstschaffens auf Rügen aufgebaut. Von hier aus plant er gemeinsam mit Kollegen immer wieder interessante Projekte – zuletzt die Ausstellung „Kunst im Leerstand“, zu dem sieben Künstler im Putbuser Haus am Circus 8 ortspezifische Installationen vorgenommen haben.

SCHIFFART-TUT-NOT 5, 2008, Stahl, Aluminium, Höhe 250 c
Seine eigene Arbeit zeichnet sich durch herausragende handwerkliche Qualität aus, sein vorwiegendes Material ist Stahl in unterschiedlichen Erscheinungsformen. Ausgangspunkte der künstlerischen Arbeit sind oft gefundene farbige Metallflächen. Doch auch mathematisch errechnete Konstruktionen interessieren ihn. Die Ausstellung präsentiert „Farbfelder“ und seine „Werftbilder“. Dazu nutzt er Materialien, die er im Hafenbereich fand und schafft daraus neue Kompositionen, in die vorhandene Farbwerte, Kratzer oder Schriftfragmente integriert werden. Auch Skulpturen für den Außenraum, Faltungen aus Stahl und Materialcollagen werden vorgestellt.
Bernard Misgajski arbeitet seit 1998 freischaffend. 2006 erhielt er den Kulturpreis der Kulturstiftung Rügen. Gemeinsam mit privaten Förderern hat diese auch den Katalog zur Ausstellung unterstützt. Zur Eröffnung der Ausstellung am 10. Juli um 17 Uhr spricht der Kunstwissenschaftler Klaus Tiedemann. Das „Rostocker Posaunenquartett“ macht Musik. Die Ausstellung STAHLWERK ist anschließend bis zum 29. August täglich zu sehen.
Kunstprojekt mit Gästen aus Skåne, Swinoujscie, von Bornholm und Rügen
Eröffnung 12. Juni um 17 Uhr
Ausstellungsdauer
13. Juni bis 4. Juli 2010 Galerie des Landkreises
10. Juli bis 31. August 2010 KUBUS, Kap Arkona
Teilnehmende Künstler:
Agnieszka Kosinska (Polen) – Video, Malerei und Grafik
Malin Stsinnar (Schweden) – Malerei, Installation
StefanNo (Deutschland) – Land Art
Lene Degett (Dänemark) – Malerei, Land Art
Ellen Kock (Deutschland) – Fotografie
Insel Rügen – Die nächste Ausstellung in der Galerie des Landkreises zeigt fotografische Dokumentationen eines Land Art Workshops, zu dem Anfang Juni je ein Künstler der Kooperationsgemeinschaft der „Vier Ecken der südlichen Ostsee“ auf Rügen arbeiten. Die Landschaft der Insel Rügen hat seit den Romantikern die Künstler fasziniert – zu „Monumente der Vergänglichkeit“ wird sie zum Atelier und die Natur wird zum Medium der Gestaltung. Die eingeladenen Künstler entscheiden gemeinsam, an welchem Ort der Küste Rügens sie arbeiten werden. Erst aus dem Standort in der Natur ergibt sich, mit welchem Material sie künstlerisch tätig sind. Das ungewöhnliche Kunstprojekt ist ein offenes Abenteuer – mag sein, dass die Malerin aus Südschweden „Verse aus der Erde holen“ wird und daraus Mobiles baut, die anschließend in den Jasmunder Bäumen hängen.

Während des Arbeitsaufenthaltes entstehen Objekte, die ebenso wie die umgebende Landschaft den natürlichen Veränderungen unterworfen sind. Die Künstler werden sich eine Woche lang intensiv mit verschiedenen Orten auf Wittow und Jasmund auseinandersetzen. Ihre Objekte mögen flüchtig sein und wandelbar wie die Natur – in jedem Fall sind sie an den Ort ihrer Entstehung gebunden und werden für kurze Zeit zu MONUMENTEN. Fotografische Interpretationen von Ellen Kock dokumentieren die Werke und ihren Entstehungsprozess. Die Künstlerin ist auch Projektleiterin und hat bereits an mehreren Land Art-Projekten mitgewirkt.
Im Anschluss an die Präsentation in der Orangerie Putbus wird die Ausstellung im KUBUS der Galerie “mehrsehen” am Kap Arkona zu sehen sein. (Eröffnung 9. Juli um 17 Uhr). Die Ausstellung in der Galerie des Landkreises wird am 12. Juni um 17 Uhr in Anwesenheit der Künstler eröffnet. Zur Ausstellung spricht Peter Michael Pietsch. Begleitet von Fabian Bakels an der Tabla, spielt Matyas Wolter zur Eröffnung die Sitar. Die Galerie des Landkreises in der Orangerie Putbus ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das Projekt wurde von der Europäischen Union (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung/EFRE) teilfinanziert.
18. April bis 30. Mai 2010
Eröffnung 17. April um 17 Uhr
Inge Krause, NEUN MONATE UND EIN TAG
Ein Projekt des Kunstvereins Rügen e.V. , Kurator Knut Hartwich
Insel Rügen – Mit der Ausstellung in der Galerie des Landkreises erhält die Hamburger Künstlerin Inge Krause erstmals Gelegenheit, zwei ihrer aktuellen Werkzyklen umfassend zu präsentieren. Neun Monate lang zeichnete sie täglich das Titelfoto der Süddeutschen Zeitung am Tag ihres Erscheinens, auf diese Weise sind 210 Bleistiftzeichnungen entstanden. Durch transparente Folien, die leicht verschoben aufgelegt wurden, schwächt Inge Krause die Bildinformation zur Unschärfe.
Für die zweite Serie, die zu dieser Ausstellung gezeigt wird, hat die Künstlerin Titelfotos von Zeitungen, die am 13. August 2008 erschienen sind, gezeichnet. Die Zeichnungen wurden mit Graphit und Pastell auf Baumwolle ausgeführt, die wiederum auf eine Alu-Dibond-Platte kaschiert wurde. Die Motive sind zeichnerisch so stark abgedunkelt, dass sie fast völlig in Schwarz aufgehen. Das reduzierte Angebot an Informationen eröffnet der Imagination des Betrachters Raum.

In beiden Werkgruppen werden die Bildwelten der Tagespresse benutzt, um Aspekte von Wahrnehmung, Sehen und Erinnern zu thematisieren. Inge Krause hat an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Gotthard Graubner und Stanley Brouwn studiert, sie lebt und arbeitet in Hamburg.
Realisiert wird diese Ausstellung in Zusammenarbeit des Kunstvereins Rügen e.V. mit dem Kurator Knut Hartwich. Die Ausstellung wird am 17. April um 17 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet. Zur Ausstellung spricht Mathias Güntner, Hamburg.
Das Ausstellungsprogramm wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, das aktuelle Projekt wird außerdem vom Senat der Stadt Hamburg unterstützt.
Die Galerie des Landkreises in der Orangerie Putbus ist bis zum 30. Mai täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, im April bleibt die Orangerie, außer an Feiertagen, Sonntag und Montag geschlossen.
12. März 2010 - Neue Ausstellung im Dokumentationszentrum Prora
Insel Rügen – Am Donnerstag, den 01. April 2010, um 17:00 Uhr wird im Dokumentationszentrum Prora die Ausstellung „Abgeerntet. Wer ernährt die Welt?“, eine Ausstellung zu Hunger, Globalisierung und Landwirtschaft eröffnet.
In das Thema der Ausstellung wird führt Sandra Rasch, Mitarbeiterin des INKOTA Netzwerkes, einführen. Das INKOTA Netzwerk (http://www.inkota.de) hat die Ausstellung konzipiert und erarbeitet.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Situation der Kleinbauern in derDritten Welt. Viele dieser Bauern hungern, obwohl sie in der Landwirtschaft tätig sind. Die Präsentation zeigt die Auswirkungen von Gentechnik, Monokulturanbau, der Gewinnung von Ökosprit aus Sojabohnen und des freien Welthandels auf das Schicksal dieser Menschen. Sie entwickelt Argumente für „Fair Trade“ und Biolandwirtschaft und plädiert gegen die ntwicklung von Agrosprit. Die Ausstellung zeigt, wie die Kleinbauern in en so genannten Entwicklungsländern in die Lage versetzt werden, icht nur sich selbst, sondern auch andere Teile die Welt mit ihren rodukten zu ernähren.
BLOSS KEINE POSTKARTEN – Grafik, Installation, Malerei, Objekt und Video – Sylvain Brugier, (Berlin), Phillip Janta (Leipzig), Andreas Lorenschat (Karlsruhe), Daniel Rödiger, Per Olaf Schmidt (beide Braunschweig), Beate Slansky (Berlin), Thorsten Tenberken (Hamburg)
Insel Rügen – „Bloß keine Postkarten“ heißt die erste Ausstellung des Jahres der Galerie des Landkreises Rügen in der Orangerie Putbus. Sie wurde auf Einladung des Kunstvereins Rügen von der Künstlerin Franziska Brandt (Berlin) kuratiert. Es werden Positionen von sieben Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Deutschland gezeigt, die den Begriff der „Idylle“ hinterfragen.

Andreas Korenschat “Sonnenaufgang”
Wohl jeder Rügenbesucher kennt die, oft verzweifelte, Suche nach unberührter Natur, nach Vollkommenheit und Glück. Auf einer Insel, die seit der Romantik ihre Landschaft auf besondere Weise mit mystischem Gehalt auflädt, ist eine Ausstellung zu diesem Thema besonders sinnvoll. Wer die Idylle sucht, der sucht oft ein verloren gegangenes Paradies, wobei schon die Idylle eine Projektion ohne Realität ist. „Fühlen Sie sich wie im Paradies!“ leuchtet als Verheißung als Sehnsuchtsziel in Reiseprospekten.
Wer reist, nimmt das Ungewisse in Kauf, damit er sich von der Wirklichkeit der Gegenwart überzeugen kann. Letztlich geht es dabei immer um Natur, die Landschaft, die Weite, die Sorgenfreiheit, die Entspannung, das Abenteuer, die Erfahrung, das Fremde und um den stolzen Bericht darüber gegenüber den Daheimgebliebenen.
Zu der Ausstellung sind bis zum 11. April aktuelle Positionen von jungen Künstlern zu sehen, die in unterschiedlichen Medien, wie Grafik, Installation, Malerei, Objekt und Video arbeiten. Eingeladen sind Sylvain Brugier, (Berlin), Phillip Janta (Leipzig), Andreas Lorenschat (Karlsruhe), Daniel Rödiger Braunschweig, Per Olaf Schmidt Braunschweig, Beate Slansky (Berlin) und Thorsten Tenberke(Hamburg). Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Rügen e.V. realisiert. Das Ausstellungsprogramm wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Eröffnet wird die Ausstellung am 23. Januar um 17 Uhr. Die Präsentation dauert vom 24. Januar bis 11. April 2010.
Galerie des Landkreises Rügen, Orangerie Putbus, 18581 Putbus, Telefon 038301 – 431
Öffnungszeiten Mai – Oktober Mo – So 10 – 17 Uhr und November – April Di – Sa 10 – 17 Uhr So/Mo geschlossen
an Feiertagen 10 – 17 Uhr | 24.12. und 31.12. geschlossen