Der um 1725 angelegte Barockgarten wurde zwischen 1804 und 1830
in einen großen Landschaftsgarten im englischen Stil umgewandelt. Um
1870 wurde dieser nochmals nach Süden und Osten erweitert.
Eingebettet in die umgebende Landschaft, die wiederum Teil des
Biosphärenreservates Südost-Rügen ist, bietet der Putbusser Park,
zwischen mit Laubbäumen besetzten Hügeln, weiten Rasenflächen und
einem weitverzweigten Wegenetz, natürliche Sichtschneisen bis weit
auf den Rügenschen Bodden.
Die verschiedenen Parkeingänge vermitteln ganz unterschiedliche
Eindrücke von einer erlebnisreichen Parkgestaltung. Nicht nur unter
einheimischen, sondern unter Bäumen aller Erdteile kann man
spazieren. So hat der Park eine Vielzahl dendrologischer
Besonderheiten zu bieten, welche bis zu 40 Jahre in der Orangerie an
unsere klimatischen Verhältnisse angepaßt wurden. Im Rosengarten
findet man u.a. den Urwelt-Mammutbaum und den Ginkgobaum.
Im Frühjahr unterstreicht eine verschwenderische Blütenpracht auf
den Wiesen die einzigartigen Baumkonstellationen. Ein Besuch im
Putbusser Park verspricht Erholung, Entspannung, Bildung und
Anregung.
Neben dem 75 Hektar großen Landschaftspark besitzt Putbus ein 8
Hektar großes Wildgehege mit Dam- und Rotwild. Das Wildgehege
wurde im Jahr 1815 geschaffen und 1833 umgestaltet.
Wenn Sie die nachstehenden Fotos anklicken erhalten Sie eine grosse Ansicht.
        
 
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