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Erfolgreiche Arbeitsförderpraxis in Mecklenburg-Vorpommern -  Gute Beispiele auf der Insel Rügen und in Nordvorpommern
 
Auf der Website "Erfolgreiche Praxis. Für mehr Integration in den ersten Arbeitsmarkt" der Bundesagentur für Arbeit sind auch zwei Beispiele aus Mecklenburg-Vorpommern hervorgehoben. Zum einen die seit 1998 aktive Regiestelle des Landkreises Rügen zur Vermittlung von Sozialhilfeempfängern in den Arbeitsmarkt.
 
Zum anderen im Landkreis Nordvorpommern die Vorbereitung von "schwierigen" Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf das Berufsleben. Dies geschieht in Produktionsschulen nach dänischem Vorbild, wie die Website der Agentur vermerkt, die für die Arbeitsgemeinschaften zwischen Kommunen und Agenturen geschaffen wurden. Auf der Insel Rügen werden die künftigen Empfänger des Arbeitslosengeldes II sofort in die Vermittlungsbemühungen einbezogen, Qualifizierungspakete geschnürt und zugleich Arbeitsplätze bzw. Arbeitsgelegenheiten gesucht.
 
Entscheidend sei, so die Erfahrungen auf der Insel, das individuelle Herangehen. Zudem müssten auch die potenziellen Arbeitgeber davon überzeugt werden, dass es sich "bei den Hilfeempfängern um vollwertige Arbeitskräfte handelt", heißt es auf der Website.  Das Projekt FUTURE für Jugendliche - mehr als die Hälfte von ihnen hat die Ausbildung abgebrochen - in Nordvorpommern läuft seit Ende 2001 und wird von der Europäischen Union, Bund und Land finanziert. Ein neues Konzept, das dem Projekt entspricht, liegt laut Website jetzt der örtlichen Arbeitsgemeinschaft vor. Gernot Iske, Leiter der Niederlassung Barth der Produktionsschulen gGmbH, sieht den wichtigsten Effekt von FUTURE darin, dass die Teilnehmer lernen, ihre Grenzen zu verschieben.
 
Gernot Iske zu den Projektteilnehmern: "Sie entdecken, welche ihrer Stärken sie dafür einsetzen können. Sie gewinnen Vertrauen zu ihrer eigenen Entwicklungsfähigkeit, sie erfahren Respekt und Zuwendung und verhalten sich entsprechend. Sie übernehmen die Regie in ihrem Leben. Neben der harten Arbeit an den individuellen Zielen ist der Alltag im Projekt geprägt von Lebensfreude, Spaß und Zuversicht."
    31. Dezember 2004

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