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Drei Eichen an der Kreisstraße nach Ralswiek gepflanzt
Landrätin Kerstin Kassner hat heute symbolisch eine Eiche an der Kreisstraße
nach Ralswiek gepflanzt. Insgesamt wurden drei dieser Bäume in die Erde
gesetzt. Das ist der erste Schritt, um die durch den Ausbau der Kreisstraße
verursachten Eingriffe in Natur und Landschaft auszugleichen. Im weiteren
Verlauf werden dann von Ralswiek in Richtung Gnies 30 Ebereschen und neun
Rosskastanien gepflanzt. Außerdem erfolgt für die Umwandlung von Wald in
Verkehrsfläche eine entsprechende Ersatzaufforstung in Lubkow. Für beide
Maßnahmen werden insgesamt rund 10.500 Euro zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten an der
Kreisstraße von der B 96 nach Ralswiek laufen seit Anfang September 2004. Mitte
Dezember wird die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Im nächsten Jahr erfolgt dann
lediglich noch die Fahrbahnmarkierung. Ursprünglich war geplant, unter
Vollsperrung bis zum 15. Dezember 2004 alle Tragschichten einzubauen. Im
Frühjahr sollten dann die Deckschichten aufgebracht werden. Da dem
bauausführende Betrieb, der BBG Rügen, dies jedoch noch in den nächsten Wochen
gelingt, steht die endgültige Verkehrsfreigabe noch vor Weihnachten an. Auch
der Schülerbus kann dann seine gewohnte Route wieder fahren. „Ich bin sehr froh, dass
dieser wichtige Straßenabschnitt von der B 96 bis nach Ralswiek endlich
erneuert werden konnte. Ralswiek ist mit den jährlich stattfindenden
Störtebeker-Aufführungen schließlich d
e r Festspielstandort auf Rügen. Auch
darüber hinaus wird er von zahlreichen Einheimischen und Gästen aufgrund seiner
idyllischen Lage gern besucht. Nicht zu vergessen die Einwohner, die nun viel
günstiger von und zu ihrem Heimatort gelangen“, hob Landrätin Kerstin Kassner hervor.
Die Baukosten belaufen sich
auf 320.000 Euro. Zu 65 Prozent erfolgt eine Förderung über das
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, für die das Straßenbauamt Stralsund als
Bewilligungsbehörde „grünes Licht“ gegeben hatte. Geplant wurde das Vorhaben
von der Firma Merkel Ingenieur Consult
Bergen, für die Landschaftsarbeiten zeichnet die Anklamer Landschaftsbau &
Kommunalservice GbR verantwortlich. Die Fertigstellung der
Kreisstraße von der B 96 nach Ralswiek war im Vorfeld nicht unproblematisch.
Die Schwierigkeit bestand darin, eine Förderfähigkeit des Vorhabens zu
erreichen. Es galt, für die schmale Straße unter Berücksichtigung des so
genannten Eingangstores in den Wald und des Alleenschutzes eine Lösung zu
finden. Durch das Anlegen eines Fahrbahnteilers, in dessen Mitte Alleebäume
stehen, konnte nun eine Zweistreifigkeit erreicht werden. Bereits im Jahr 2000 wurde
der Rad- und Gehweg nach Ralswiek und zwei Jahre später dann die Zufahrt nach
Ralswiek aus Richtung Gnies kommend fertig gestellt.
Fotos: Landkreis Rügen
- 23.
November 2004
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