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Bergen - Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Verkehrssicherheit haben sich mit dem Unfallgeschehen des Jahres 2004 befasst und Schlussfolgerungen für die weitere Verkehrssicherheitsarbeit gezogen. Begrüßt wurden die beabsichtigten Maßnahmen der Verkehrsunfallkommission, an den gravierendsten Unfallhäufungstellen Geschwindigkeitsbeschränkungen anzuordnen. Verständnis findet auch das Setzen von Schutzplanken auf einem durch schwere Verkehrsunfälle besonders auffälligen Streckenabschnitt zwischen Bergen und dem Kluiser Dreieck. Innerhalb der letzten fünf Jahre registrierte die Polizei in einem Abschnitt dieser Landesstraße 230 Verkehrsunfälle mit zwei Getöteten, 21 Schwerverletzten und 45 Leichtverletzten. In dem schutzplankenrelevanten Abschnitt sind über 90 Prozent aller Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden sowie 80 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Baumberührungen erfolgt. Als einen Schwerpunkt der weiteren Verkehrssicherheitsarbeit sieht die AG die Fortsetzung von Verkehrsbeobachtungen, insbesondere auf Schulwegen, an Bushaltestellen und auf Radwegen. Die sich daraus ableitenden Erkenntnisse und Auswertungen bilden eine wichtige praktische Grundlage für die Präventionsarbeit. Vor dem Hintergrund, die Sicherheit im Schülerverkehr zu erhöhen, wird die Landrätin zudem alle Schulen zur Teilnahme an einem Foto- und Malwettbewerb zum Thema „Meine Schulbushaltestelle – was sollte sich verändern?“ aufrufen. Zur Sprache kam, dass das Thema Verkehrserziehung an den Schulen im Landkreis stärker als in der Vergangenheit Beachtung findet. In diesem Zusammenhang wurde auch auf den zu Beginn des Jahres gestarteten Internetauftritt der AG auf der Homepage des Landkreises Rügen (www.landkreis-ruegen.de\Regionales) aufmerksam gemacht. Neben vielfältigen Informationen erfolgt der weitere Ausbau der Seiten als kostenlos nutzbares Hilfsmittel für die Verkehrserziehungsarbeit an den Schulen. Großes Interesse fand ein Vortrag eines Vertreters vom TÜV Nord zum Thema „Kraftfahrer im Rausch“. Hier war man sich schnell einig, dass diese Problematik ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsicherheitsarbeit werden muss und eine breite Öffentlichkeitsarbeit dazu erforderlich ist. Die Rügener Verkehrswacht rief zur Teilnahme am Rügener Sicherheitstag anlässlich des 15jährigen Bestehen der Kreiswacht am 4. Juni 2005.
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