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Im Ostseebad Binz auf Rügen wird eine der touristischen Hauptachsen saniert und neu gestaltet. Der Ausbau beginnt mit der Schmachter Seestraße und führt weiter über die Hauptstraße bis zur Einmündung in die Paulsstraße. Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet überreichte am Donnerstag den Zuwendungsbescheid für die Infrastrukturmaßnahme. "Binz wird noch attraktiver", sagte Ebnet, "und bekommt eine Einkaufs- und Bummelmeile, die zum Seebad passt." Insgesamt werden in den Ausbau des ersten Straßenabschnittes über 1,6 Mio. Euro investiert, wobei das Wirtschaftsministerium mit fast 1,3 Mio. Euro fördert. Die rund 160 Meter lange Schmachter Seestraße wird auf 4,75 Meter verbreitert, das anschließende 110 Meter lange Straßenstück der Hauptstraße wird auf eine Breite von 5,85 Meter ausgebaut. Die Gehwege werden aus Granitsteinen verlegt. Das 2,70 Meter lange sanierte Straßenstück erhält eine neue Beleuchtung sowie Bepflanzung mit Bäumen und Büschen. In der Schmachter Seestraße sowie der weiterführenden Hauptstraße befinden sich eine Vielzahl von Hotels und Pensionen mit mehr als 400 Betten. Geschäfte, Kaffees und Restaurants machen diesen Straßenzug zu einer beliebten Einkaufszone für Gäste und Anwohner gleichermaßen. Der gegenwärtige Zustand der Straßen entspricht noch nicht dem gepflegten Bild des Ostseebades. Nach der Umgestaltung wird die Hauptstraße über einen verkehrsberuhigten Bereich mit großzügigen Laufflächen für Fußgänger verfügen. "Das wertet das Ostseebad Binz weiter auf", sagte Ebnet. Binz ist das größte Seebad der Insel Rügen. Jährlich übernachten in den Hotels und Pensionen etwa 1 Mio. Gäste. Bundesweit zählt es zu den bedeutendsten und zugleich bekanntesten Ostseebädern. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes soll in zwei weiteren Bauabschnitten die Hauptstraße bis zur Strandpromenade und Seebrücke ausgebaut werden. Einen weiteren Zuwendungsbescheid übergab Minister Ebnet an die Gemeinde Sehlen. Die Gemeinde Sehlen auf Rügen baut ihre Gemeindeverbindungsstraße vom Ortsausgang bis zur Kreisstraße RÜG 15 aus. Die früher militärisch genutzte Straße wird für den allgemeinen PKW - Verkehr nutzbar und verbessert die Verkehrsverhältnisse in der Mitte Rügens. "Auch die Inselbesucher werden davon profitieren, straßenbegleitend wird ein Radweg angelegt", sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet am Donnerstag in Sehlen. In die Sanierung der 2,2 km langen Straße werden mehr als 1 Mio. Euro investiert. Das Land Mecklenburg - Vorpommern unterstützt den Ausbau der Infrastruktur mit einem Zuschuss von rund 900.000 Euro. Noch in diesem Jahr wird mit den Baumaßnahmen begonnen. Die Verbindungsstraße zwischen dem Ortsausgang Sehlen an der Landesstraße L 291 bis zur Kreisstraße 15 zwischen Tilzow und Mölln - Medow wird auf 5,50 Meter Breite ausgebaut. Auf der gesamten Länge führt straßenbegleitend ein 2,5 Meter breiter Radweg entlang. "Der neue Radweg wird an das Radwegenetz der Insel Rügen angebunden, das bringt bei hohem Verkehrsaufkommen auch mehr Sicherheit", sagte Ebnet. Mit dem Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße werden auch die engen Alleestraßen der Umgebung erheblich entlastet. Die Straße ist derzeit in einem sehr schlechten Zustand und nur noch mit Einschränkungen befahrbar. Im kommenden Jahr soll hier der Verkehr wieder ungehindert rollen.
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