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Positive Menschlichkeit wichtigstes Anliegen Am 9. Februar 2004 wurde in der Stadt Putbus auf der Insel Rügen der „Tusculum-Verein zur Förderung von Kultur e.V.“ gegründet. Der Entschluss, diesen Verein zu gründen, entstand durch die "Philosophie der positiven Menschlichkeit und des achtungsvollen miteinander Umgehens" des Rezitators Heinz Nied. Da auch die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" in Artikel 2 formuliert, dass "jeder Mensch Anspruch auf Ansehen hat ohne irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen" fühlen sich die Gründungsmitglieder diesen Gedanken verpflichtet und formulierten mit einem einstimmigen Beschluss der Vereinssatzung folgende Aufgaben: 1. Förderung von Kultur im weitesten Sinn, positiver Menschlichkeit und des achtungsvollen miteinander Umgehens, der Bemühungen um die Erhaltung der "Sammlung Barbara und Heinz Nied, Wolf Hildebrandt (Hil) 1906-1999 - Ein Bauhäusler fand seinen eigenen Weg", der "Rü-Gen" - Idee, Förderung von Mares und zum Erhalt des "TUSCULUM", der Veranstaltungs- und Begegnungsstätte, als Ort für Kunst, Kultur und zum Wohlfühlen für Menschen. 2. Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, die in erster Linie im TUSCULUM stattfinden sollen. 3. Förderung der angestrebten Zusammenarbeit mit regionalen Kulturträgern - insbesondere auch mit Kultureinrichtungen anderer Staaten und/oder der Europäischen Union mit dem Schwerpunkt der benachbarten Staaten. Der Jahresbeitrag beträgt 10 € und in der Mitgliederversammlung vom 23. April 2004 teilte der Vorsitzende, Heinz Nied, mit, dass bereits 14 Mitglieder vorhanden sind und 21 Anwartschaften für die Zugehörigkeit vorliegen. Über das ganze Bundesgebiet verteilen sich Interessierte, die der Grundidee große Bedeutung beimessen. - Immerhin ist weltweit und erstmals die Förderung von „Positiver Menschlichkeit und achtungsvolles miteinander Umgehen“ in einer Vereinssatzung verankert. Es wird versucht, im „Tusculum“ kleine Veranstaltungen mit anderen Künstlern durchzuführen, um eine noch größere Öffentlichkeit zu erreichen. Heinz Nied, der, neben dem Vortrag aus seinem reichhaltigen Repertoire, die beliebten Lesungen mit „Texten zum Schmunzeln und Lachen“ ab Juni wieder jeden Freitag und Samstag durchführt, wird entsprechende Kontakte aufnehmen. Ab September 2004 gilt der 15. jedes Monats als „Tusculumtag“. Dann werden Mitglieder sich und den Verein ab 18 Uhr bis „open end“ in der Räumen des Tusculum vorstellen, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. In der ersten Vortrags-Veranstaltung mit Diskussion wird ein Referent zum Hauptthema des Vereins - „Positive Menschlichkeit“ - sprechen. Die Bedeutung der „Tusculum-Preise“ soll ebenfalls der Öffentlichkeit durch geeignete Veröffentlichungen näher gebracht werden und die ersten Preisverleihungen erfolgen in diesem Jahr. Ein förderfähiges langfristiges Modell für die Zusammenarbeit mit gleich gesinnten polnischen Vereinen wird zur Zeit erarbeitet. – Kontakte mit für die Kultur Verantwortlichen in Stettin sollen für eine große Veranstaltung im Jahre 2006 gepflegt und erweitert werden. – Mehr darüber zu gegebener Zeit, denn es wird Überraschungen geben. Weitere Informationen unter www.tusculumverein.de Honorarfreier Text von Christina Emich - Freie Journalistin für Kunst, Kultur und Gesellschaftskritik Redaktion DER TUSCULANER 06. Mai 2004
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