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Aktuelles aus der Kulturszene

Ein weiteres Kultur-Angebot in Putbus auf Rügen?

Barbara und Heinz Nied planen ab 2002 Neues in Rügens "Kulturhauptstadt". Ihre Tusculum-Galerie und eine Kleinkunstbühne als Künstler- und Kulturtreff in Putbus.

Der Anbau des "Kaufhauses" in der Alleestraße - gegenüber der Orangerie Putbus - wurde dem Ehepaar Nied von Till Jaich zur Anmietung angeboten. Dies wurde be-reits im Juli dieses Jahres Rolf Kammann, dem Leiter des Amtes für Wirtschaft und Kultur in Bergen, mitgeteilt.

Die meisten bisher Angesprochenen standen von Anfang an diesem Vorhaben sehr positiv gegenüber, zumal das kulturell sehr engagierte Paar - wie allseits bekannt - seit April 2000 seine Sammlung "Ein Bauhäusler fand seinen eigenen Weg" mit 360 Exponaten von Wolf Hildebrandt (Hil) für zunächst zehn Jahre in die Orangerie zu Putbus gab. Auch die Ausstellung über die Widerstandskämpferin Helen Ernst im dortigen Rathaus, kam aufgrund der Initiative von Barbara und Heinz Nied zustande. In jüngster Zeit steht Heinz Nied auch mit dem Vorsitzenden des Schriftstel-lerverbandes von Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Ciesielski, in Verhandlungen wegen der Betreuung des Vorhabens "Mit 2 PS" Literaturstädte Putbus und Sassnitz.

Da sich das Ehepaar bereits Anfang 2000 selbständig machte und in Putbus eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Gewerbe anmeldete, die neben dem Verkauf von Kunsterzeugnissen, Beratungen und die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen anbietet, darf man auf die neuen Pläne sehr gespannt sein.

Wörtlich formulierte Heinz Nied, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum als Rezitator beging: "Unsere Galerie und das geplante Kleinkunsttheater soll gleich-zeitig ein Treffpunkt für Kulturinteressierte sein: Gespräche, Diskussionen und Vorträge möchten wir anbieten. Gerade auch das Vorhaben "Regional-Leitbild Rügen" und die ersten Treffen der Arbeitsgruppe "Kulturmarketing" zeigten mir die Vakanz auf diesem Sektor. - Wir sind um ein breites Spektrum bemüht und hoffen, Interessenten für unsere Idee gewinnen zu können. - Wichtig ist uns der Kontakt von und zu Menschen, so wie wir das in Wiesbaden mit dem mehr als 1000mal durchge-führten jour fixe verstanden. - Und ein Name wurde auch schon gefunden. Er lautet ,Tusculum-vis-á-vis', weil damit gleichzeitig auch für die Orangerie geworben wird."

Nicht nur damit eine weitere touristische Attraktion entstehen sollte, sondern auch, um die heimische Tourismusbranche zu unterstützen, rief Heinz Nied Anfang dieses Jahres den "Ersten Rügener Boccia- und Boule-Verein Putbus" ins Leben, der sich inzwischen großer Beliebtheit erfreut. - Die Nieds hoffen, dass ihr Vorhaben mit der Kleinkunstbühne und dem Kulturtreff umgesetzt werden kann. Interessenten und weitere Ideen sind willkommen. - Die Redaktion leitet Ihre Zuschriften gern weiter.

Christina Emich - Redaktion DER TUSCULANER   

Kontakt mit Heinz Nied   0175 - 999 27 97 oder 038301 - 88 749

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