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Vorgestellt: Klosterhof Bergen auf Rügen

1193 ließ Fürst Jaromar I. von Rügen ein Nonnenkloster in der Nähe der fürstlichen Residenz auf dem Rugard in Bergen errichten. Es wurde von Benedektinerinnen aus dem dänischen Nonnenkloster Roeskilde, später Zisterzienserinnen bewohnt.

Nach der Zerstörung der Anlage bei einem Stadtbrand im Jahre 1445 erfolgte 1447 der Wiederaufbau. 1539, nach der Reformation, wurde die Klosteranlage in ein adliges Damenstift umgewandelt.

1732 bis 1736 erfolgte der Bau der heute noch vorhandenen Stiftsgebäude, die im rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Erhalten blieb lediglich ein jetzt im sogenannten Pförtnerhäuschen noch vorhandener Teil des ehemailgen Refektoriums.

Seit Juni 1998 wurden im Klosterhof Bauarbeiten durchgeführt. Zunächst wurde das Wohngebäude mit Gaststätte saniert und im Juli 1999 fertiggestellt. Von September 2000 bis Juli 2001 erfolgte die Sanierung des Museumsgebäudes, das im Dezember 2001 eingeweiht wurde.

Als letztes Gebäude wurde jetzt die Schauwerkstatt fertiggestellt und am 19. April 2003 ihrer Bestimmung übergeben. Ein historisches Markttreiben mit Handwerkern, Bauern, Kaufmanns- und Spielleuten sowie Gauklereien und Straßentheater bildete das historische Ambiente anl. der Eröffnung.

Und.......... über allem  wacht in alter Tradition und unmittelbarer Nachbarschaft die 1193 geweihte Kirche St. Marien.

putbus.net meint: ein besuchens- und sehenswerter Ort für Touristen wie Rüganer.

fotos © ® by gerhard reese  

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  19. April 2003

 

  

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